Pendeln oder zügeln: Ab einer Stunde Arbeitsweg werden Kartons gepackt

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Länger als eine Stunde darf für 54 Prozent der Schweizer der Arbeitsweg nicht dauern. Nimmt er mehr Zeit in Anspruch, würden sie lieber umziehen. Das ergab eine repräsentative Studie von immowelt.ch Viele sind so zufrieden mit ihrem Wohnort, dass sie lieber pendeln als umzuziehen.

Pendeln, Arbeitsweg, Foto: Halfpoint – fotolia.com
Bis zu einer Stunde darf der Arbeitsweg dauern – wird’s länger, entscheidet sich über die Hälfte fürs Zügeln. Foto: Halfpoint – fotolia.com

Lieber schön wohnen als kürzer pendeln: 54 Prozent der Schweizer nehmen bis zu eine Stunde Fahrzeit in Kauf, bevor sie näher an ihre Arbeitsstelle ziehen.* Neun Prozent gehen sogar noch weiter: Für sie sind auch mehr als zwei Stunden Fahrweg zur Arbeit noch kein Grund, Umzugskisten zu packen. Andere sind da weit weniger tolerant: Elf Prozent der Schweizer würden ihren Wohnsitz bereits dann verlegen, wenn ihr Arbeitsweg länger als 25 Minuten dauern würde.

Daheim ist es am schönsten – und günstiger

70 Prozent der Schweizer ziehen laut der Studie von immowelt.ch deswegen nicht näher an ihren Arbeitsplatz, weil sie mit ihrem Wohnort zufrieden sind. Aber auch wirtschaftliche Gründe spielen eine grosse Rolle, warum viele Schweizer auch bei längeren Strecken lieber pendeln als zügeln: 17 Prozent gaben an, dass sie sich ein gleichwertiges Haus oder eine Wohnung in der Nähe ihrer Arbeitsstelle nicht leisten könnten.

Info

Es hat sich ausgependelt? Hier finden Sie Tipps für einen entspannten Umzug.

* Für die von immowelt.ch beauftragte repräsentative Studie „Wohnen und Leben 2017“ wurden im Februar 2017 schweizweit 500 Personen (Online-Nutzer) ab 18 Jahren befragt

09.03.2017


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