35 Prozent aller Haushalte in der Schweiz sind Singlewohnungen

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Die Zahl der Singlewohnungen in der Schweiz ist im Jahr 2013 um 1,8 Prozent gestiegen. Dies geht aus Daten des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor. Rund 1,2 Millionen Haushalte werden demnach nur von einer Person bewohnt – insgesamt gibt es in der Schweiz laut BFS 3,5 Millionen Privathaushalte.

Singlewohnungen, Foto: contrastwerkstatt/fotolia.com
In der Schweiz leben viele Menschen allein – Singlewohnungen sind die am weitesten verbreitete Wohnform. Foto: contrastwerkstatt/fotolia.com Foto: contrastwerkstatt/fotolia.com

Immer mehr Schweizer leben in Singlewohnungen. Das geht aus Zahlen hervor, die das Bundesamt für Statistik jetzt veröffentlicht hat. Insgesamt gibt es rund 3,5 Millionen Haushalte, von denen 1,2 Millionen nur von einer Person bewohnt werden – das sind rund 35 Prozent.

Zahl der Singlewohnungen gestiegen

Bereits seit 1990 sind Singlewohnungen in der Schweiz die am weitesten verbreitete Wohnform – Tendenz steigend, von 2012 auf 2013 sogar um 1,8 Prozent. Die Zahl der Zweipersonenhaushalte nahm gegenüber dem Vorjahr um 1,6 Prozent zu, rund 1,15 Millionen gab es 2013. Fünf oder mehr Personen leben dagegen nur in rund 6 Prozent der Wohnungen.

Die kleinsten durchschnittlichen Haushalte gibt es dabei in Basel-Stadt. Hier kommen auf eine Wohnung statistisch nur rund 1,91 Personen. Am meisten Menschen, nämlich 2,54, leben in einer Wohnung in Appenzell-Innerrhoden. Durchschnittlich ist die mittlere Haushaltsgrösse in der Schweiz zwischen 2012 und 2013 von 2,26 auf 2,25 Personen gesunken.

11.12.2014


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