Studie: Mietpreise werden 2015 nur geringfügig steigen

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Im kommenden Jahr sollen die Mietpreise schweizweit betrachtet nur schwach ansteigen. Zu diesem Ergebnis kommt das aktuelle Immo-Monitoring des Zürcher Beratungsunternehmens Wüest & Partner. Grund sei die ansteigende Marktliquidität: Sowohl das Angebot von, als auch die Nachfrage nach Mietwohnungen ist hoch.

Mietpreise, Zürich, Foto: celeste clochard/fotolia.com
Die Mietpreise für Wohnungen – wie hier in Zürich – könnten im kommenden Jahr nur geringfügig steigen. Das zumindest legt eine Studie nahe. Foto: celeste clochard/fotolia.com Foto: celeste clochard/fotolia.com

Gute Nachricht für Mieter: Im kommenden Jahr sollen die Mieten schweizweit nur in geringem Mass steigen. Das zumindest ist das Ergebnis des aktuellen Immo-Monitoring des Beratungsunternehmens Wüest und Partner (W&P). Demnach habe es im zweiten Halbjahr 2014 zwar ein hohes Angebot an Mietwohnungen gegeben – die Nachfrage sei aber ebenfalls hoch gewesen. Aufgrund dieser hohen Marktliquidität rechnet W&P im kommenden Jahr mit einer schwachen Zunahme der Mietpreise von lediglich 1,7 Prozent. Zum Vergleich: Im Jahr 2014 lag das Plus bei 1,6 Prozent, im Jahr 2013 bei 3,2 Prozent und im Jahr 2012 bei 2,8 Prozent. Aktuell liegen die mittleren Angebotsmieten laut W&P bei 200 Franken pro Quadratmeter und Jahr.

Solider Immobilienmarkt sorgt für stabile Mietpreise

Die stabilen Mietpreise seien laut W&P auch Ausdruck der soliden Schweizer Immobilienwirtschaft. Die Zinsen bewegen sich aktuell weiter auf einem rekordtiefen Niveau, mit einer nennenswerten Änderung rechnet das Beratungsunternehmen derzeit nicht. Weiterhin sei mit einer hohen Nachfrage nach Wohnraum wie nach Anlageobjekten zu rechnen.

Nachfrage nach Eigentumswohnungen ebenfalls hoch

Auch das Interesse an Eigentumswohnungen sei aktuell anhaltend hoch. Allerdings sei der Markt aufgrund der hohen Neubautätigkeit inzwischen gesättigt, die Zahl der angebotenen Objekte habe sich seit Sommer 2013 um mehr als 16 Prozent erhöht. Vor allem in hochpreisigen Gebieten seien Preiskorrekturen nach unten zu beobachten.

14.11.2014


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