Immobilien in der Schweiz sind wichtiger Wirtschaftsfaktor

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Die Schweizer Immobilienwirtschaft ist ein zentraler Bestandteil der Volkwirtschaft. Sie trägt 18 Prozent zur Wirtschaftsleistung bei und sichert knapp 600.000 Arbeitsplätze. Dies ergab jetzt eine Studie.

Wirtschaftsfaktor
Wichtiger Wirtschaftsfaktor: Immobilien in der Schweiz. Foto: djama/Fotolia

Die Schweizer Immobilienwirtschaft erbringt 18 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung des Landes und ist demzufolge gesamtwirtschaftlich betrachtet ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Das ergab jetzt eine Studie des Immobilienmanagement-Unternehmens pom+Consulting sowie von  Rütter Soceco, einem Unternehmen für sozioökonomische Forschung und Beratung im Auftrag des Hauseigentümerverbandes und des Bundesamts für Wohnungswesen.

Für die Studie wurden viele Akteure der Branche untersucht, also diejenigen, die den Bestand entwickeln, finanzieren, produzieren, vermarkten, bewirtschaften und wiederverwerten. Neben den Kernbranchen der Bauwirtschaft wurden auch Zweige wie Finanzwirtschaft und Zulieferbranchen berücksichtigt.

Wichtiger Wirtschaftsfaktor: 2,5 Millionen Gebäude, Wert: 2,5 Billionen Franken

Laut Studie gibt es in der Schweiz rund 2,5 Millionen Gebäude mit 940 Millionen Quadratmetern Geschossfläche, die einen Erstellungswert von rund 2,5 Billionen Franken repräsentieren. Dies entspricht mehr als dem vierfachen Bruttoinlandsprodukt. Zwei Drittel des Bestands entfielen auf Wohngebäude. Jedes Jahr würden 46,1 Milliarden Franken für die Bewirtschaftung, 48,5 Milliarden für den Bau und 3,7 Milliarden für die Instandsetzung von Gebäuden investiert.

Fast 600.000 Arbeitsplätze immobilienabhängig

Damit trägt die Immobilienwirtschaft zu 11 Prozent zur Schweizer Wirtschaftsleistung bei. Zählt man Mieteinnahmen und Eigenmietwerte von privaten Haushalten hinzu, belaufe sich der Anteil auf 18 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Insgesamt generiere die Immobilienwirtschaft laut Studie 530.000 Vollzeitstellen und damit 14 Prozent der Gesamtbeschäftigung. Hinzu kämen 60.000 Arbeitnehmer, die sich um die Betriebsliegenschaften in den übrigen Branchen kümmern. Demzufolge ist fast jeder sechste Arbeitsplatz in der Schweiz immobilienbezogen. Zudem generiere die Immobilienwirtschaft 12,4 Milliarden Steuereinnahmen für den Staat.

14.10.2014


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