So finden Immobilienverkäufer den richtigen Makler

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Beim Verkauf einer Immobilie gibt es einiges zu beachten: von rechtlichen Aspekten über die passende Vermarktungsstrategie bis hin zu den richtigen Kontakten zu potenziellen Käufern. Gut beraten ist da, wer einen Makler zu Rate zieht. Allerdings ist vor allem in Ballungszentren die Zahl der Immobilienprofis gross – welcher Makler wirklich passt, ist dabei oft schwer zu ermitteln. An einigen Faktoren lässt sich jedoch ein guter Immobilienmakler erkennen.

Maklersuche, Foto: Robert Kneschke/fotolia.com
Beim Immobilienverkauf ist eine gute Beratung wichtig. Bei der Suche nach einem Makler sollten Verkäufer daher darauf achten, dass sie umfassend informiert werden. Foto: Robert Kneschke/fotolia.com Foto: Robert Kneschke/fotolia.com

Auf dem schweizerischen Immobilienmarkt tummeln sich viele Makler und es ist nicht immer einfach, herauszufinden, welcher am besten zu einem bevorstehenden Immobilienverkauf passt. Es gibt allerdings gewisse Fähigkeiten und Kenntnisse, die ein guter Immobilienmakler immer mitbringen sollte. Bei der Maklersuche ist es hilfreich, auf die folgenden Punkte zu achten.

Darauf sollten Verkäufer bei der Suche nach einem Makler achten

In jedem Fall muss ein Immobilienmakler eine gewisse Marktkenntnis mitbringen. Verkäufer können sich informieren, welche anderen Immobilien ein Makler gerade verkauft und ihn darauf ansprechen, welche Liegenschaften er in den letzten Jahren verkauft hat. Idealerweise handelt es sich dabei um ähnliche Objekte, wie das, das verkauft werden soll.

Immobilienverkäufer sollten ausserdem auf die Ausbildung des Maklers achten. Der Begriff „Immobilienmakler“ ist rechtlich nicht geschützt, eine spezielle Ausbildung ist nicht vorgeschrieben. Allerdings gehören viele Makler einem Berufsverband wie dem Schweizerischen Verband der Immobilienwirtschaft SVIT an. Diese Vereinigungen bieten ein breites Angebot an Aus- und Weiterbildungsmassnahmen an – zudem gibt es bestimmte Fachliche Kriterien für die Mitgliedschaft. Mitgliederverzeichnisse gibt es teilweise auf den jeweiligen Webseiten.

Die Professionalität eines Maklers spiegelt sich zudem in den von ihm angebotenen Exposés sowie in der Präsentation der Immobilie im Internet. Auf der Suche nach einem Makler sollten Käufer auch auf das Äussere achten, denn gute Fotos und aussagekräftige Texte führen bei der Vermarktung von Immobilien zu einem deutlich höheren Käuferinteresse als lieblose Schnappschüsse und nichtssagende Beschreibungen.

Professionelle Beratung

Ein professioneller Makler macht mit dem Verkäufer einen Termin vor Ort aus, bei dem er sich ein Bild vom Objekt machen kann. Im Gespräch sollten folgende Fragen geklärt werden:

  • Wie ist die Marktlage vor Ort?
  • Welche Formalitäten gilt es zu erledigen?
  • Welche Punkte sprechen für, welche eventuell gegen den Verkauf der Immobilie?

Erst dann folgt eine Offerte des Maklers, die den Verkaufspreis und die weitere Strategie beinhaltet. In der Regel lohnt es sich für Verkäufer nicht, einfach denjenigen Makler zu wählen, der den höchsten Verkaufspreis verspricht. Unrealistische Preisvorstellungen führen nur dazu, dass der Verkäufer länger auf der Immobilie sitzen bliebt.

Der Maklervertrag

Ist die Entscheidung für einen Makler gefallen, sollten alle Vereinbarungen in einem Maklervertrag schriftlich festgehalten werden. Viele Makler benutzen hierfür einen Standardvertrag des SVIT. Wichtig ist, dass darin die Höhe und die Bedingungen der Maklerprovision geregelt ist, zudem der genaue Umfang der Dienstleistungen. Empfehlenswert ist ausserdem eine Regelung über den Provisionsanspruch des Maklers für den Fall, dass der Verkäufer selbst einen Käufer findet.

26.09.2014


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