Das stört die Schweizer an ihrer Wohnung am meisten

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Ungünstige Raumaufteilung, fehlender Balkon oder veraltete Sanitäranlagen – über die Hälfte der Schweizer Mieter und Eigentümer ist mit ihrer Wohnung unzufrieden. Dies zeigt eine aktuelle Studie. Hier die Top fünf der häufigsten Störfaktoren.

Wohnung, Sanitäranlagen, Foto: mischa_kub/fotolia.com
Veraltete Sanitäranlagen in der Wohnung sind für vier Prozent der Schweizer ein Ärgernis. Foto: mischa_kub/fotolia.com Foto: mischa_kub/fotolia.com

Die Wohnung ist für viele Menschen ein echter Ruhepol und ein wichtiger Ort der Entspannung. Nicht alle Mieter und Eigentümer in der Schweiz sind jedoch mit ihrer Wohnung zufrieden, wie eine repräsentative Umfrage von immowelt.ch besagt. 52 Prozent von ihnen stören sich an verschiedenen Aspekten ihrer Bleibe. Die häufigsten Gründe sind dabei wie folgt.

Platz 5: Veraltete Sanitäranlagen

Nicht jeder lebt in einer Wohnung mit einem modernen Bad. Gerade hochwertige Sanitäranlagen können einen stolzen Preis erreichen, den sich nicht jeder Wohnungseigentümer leisten kann. Und Mieter haben laut Obligationenrecht ohne die schriftliche Zustimmung des Vermieters erst gar keine Möglichkeit, Veränderungen oder Erneuerungen an der Wohnung vorzunehmen. Wer in eine neue Bleibe mit einem alten Badezimmer zieht, muss damit meist erst einmal zurechtkommen.

Vier Prozent der Befragten Schweizer sind allerdings mit diesem Zustand nicht zufrieden – ihre Sanitäranlagen halten sie für veraltet. Das ist nicht nur aus ästhetischen Gründen ärgerlich, denn alte Sanitäranlagen verbrauchen oft deutlich mehr Wasser und Energie als moderne.

Platz 4: Es fehlt ein Balkon oder eine Terrasse

Für viele Menschen ist es ein Ritual, morgens auf dem Balkon zu frühstücken oder abends noch entspannt bei einem Glas Wein auf der Terrasse zu sitzen. Fünf Prozent der Schweizer vermissen diesen Luxus, denn ihrer Wohnung fehlt ein Balkon oder eine Terrasse.

Platz 3: Die Raumaufteilung der Wohnung ist ungünstig

Ein Flur, der zu viel Platz einnimmt, Räume ohne Fenster oder viele Durchgangszimmer – nicht jede Wohnung ist ideal geschnitten. Für sechs Prozent der Schweizer ist die Raumaufteilung ihrer Wohnung der grösste Störfaktor. Tipp: Mit den richtigen Einrichtungsgegenständen lässt sich auch eine Wohnung mit schlechter Raumaufteilung aufpeppen. So helfen in dunklen Zimmern helle Farben und die richtigen Regalsysteme machen den Platz im Flur als Stauraum nutzbar.

Platz 2: Die Wohnung ist hellhörig

Es muss ja nicht gleich jeder mitbekommen, wenn sich die Nachbarn streiten. In hellhörigen Wohnungen kann jedoch genau das zum Problem werden. Auch der Fernseher oder die Stereoanlage von Nebenan dringt dann durch die Wände. Für neun Prozent der Schweizer ist genau diese Hellhörigkeit das Hauptproblem ihrer Wohnung. Wer es sich nicht zumuten will, seine Wände von innen zu dämmen, sollte versuchen, ein klärendes Gespräch mit dem Nachbarn zu führen.

Platz 1: Es fehlt mindestens ein zusätzliches Zimmer

Egal ob als Hobbyraum, Gästezimmer oder nur als Abstellfläche. 17 Prozent der Schweizer wünschen sich in ihrer Wohnung ein zusätzliches Zimmer. Platzmangel ist somit der häufigste Grund, warum die Schweizer mit ihrer Wohnung unzufrieden sind. Tipp: Vorhandenen Platz möglichst kreativ nutzen. Unter Betten verbirgt sich beispielsweise jede Menge ungenutzter Stauraum.

48 Prozent der Schweizer mit Wohnung zufrieden

Weitere zwölf Prozent der Schweizer sind aus anderen Gründen mit ihrer Wohnung nicht zufrieden – so bemängeln sie etwa, dass die Wohnung im Sommer zu warm wird oder die Heizung im Winter nicht richtig funktioniert, einigen fehlt zudem ein eigenes Kellerabteil. Die gute Nachricht zum Schluss: 48 Prozent der Schweizer haben an ihrer Wohnung nichts auszusetzen – sie sind rundum zufrieden.

20.08.2014


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