Fünf Tipps, wie die Wohnung bei Hitze kühl bleibt

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Bei strahlendem Sonnenschein den Tag am Badesee verbringen, bei lauen Temperaturen abends lange draussen sitzen – das halbe Jahr über freuen sich die Menschen auf dem Sommer. Wenn er endlich da ist, kann es aber auch unangenehm heiss werden – besonders in der Wohnung. Wer einige Tipps beachtet, kann wirksam gegensteuern und in den eigenen vier Wänden trotz Hitze für ein kühles Klima sorgen.

Hitze, Thermometer, Foto: forkART Photography/fotolia.com
Wenn die Hitze draussen unerträglich wird, sollte es wenigstens in der eigenen Wohnung kühl sein. Foto: forkART Photography/fotolia.com Foto: forkART Photography/fotolia.com

Menschen sind unterschiedlich wärmeempfindlich: Während der eine auch Temperaturen über 30 Grad geniessen kann, beginnen andere schon ab 25 Grad zu schwitzen. Letztere können sich wirksam Abhilfe verschaffen, indem sie mit ein paar Tricks zumindest in der eigenen Wohnung für angenehme Temperaturen sorgen.

Tipp 1: Sonnenschutz von aussen

Herkömmliches Fensterglas erzeugt einen Treibhauseffekt. Es ist daher besonders effektiv, das Sonnenlicht gar nicht erst auf die Scheibe treffen zu lassen – das geht sowohl mit Jalousien, Fensterläden oder Markisen. Wichtig ist nur, dass der Sonnenschutz aussen angebracht ist. Von Vorteil ist es dabei insbesondere, wenn dieser silberfarben ist. Dann reflektiert er das Licht am besten.

Tipp 2: Bei Hitze nur morgens und abends lüften

Tagsüber ist es am wärmsten. Damit die warme Luft draussen bleibt, sollte die Wohnung nur morgens und abends gelüftet werden. Während des Tages sollten die Fenster bestenfalls geschlossen bleiben. Wer sich dennoch einen Luftzug wünscht, sollte zu einem Ventilator greifen. Dieser sorgt für Verdunstungskälte auf der Haut. Allerdings erzeugt sein Elektromotor auch Wärme – bei den meisten Modellen ist der Abkühlungseffekt allerdings grösser.

Tipp 3: Überflüssige Elektrogeräte ausschalten

Klar, ein Kühlschrank ist im Sommer unverzichtbar. Allerdings erzeugen auch andere Geräte wie Computer, Unterhaltungselektronik oder Deckenfluter zusätzliche Wärme. Solche Geräte sollten daher bei heissen Temperaturen wirklich nur dann laufen, wenn sie auch wirklich gebraucht werden.

Tipp 4: Schlafkleidung ins Gefrierfach legen

Wenn es heiss ist, haben viele Menschen Probleme, abends einzuschlafen. Da kann es helfen, die Schlafkleidung vorab zu kühlen. Am besten klappt das in einer Plastiktüte im Gefrierfach. Natürlich erwärmt sich die Kleidung am Körper auch wieder – allerdings hilft der schnelle Kühlungseffekt während der Einschlafphase. Wer erst einmal eingeschlafen ist, stört sich auch nicht mehr an der Hitze.

Tipp 5: Nasse Tücher aufhängen

Gerade bei trockener Hitze ist es hilfreich, vor die offenen Fenster nasse Bettlaken oder Tücher zu hängen. Von Vorteil sind dabei möglichst dicke Textilien, die viel Feuchtigkeit aufsaugen. So verteilt sich die Verdunstungskälte im Raum. Bei geschlossenen Fenstern bietet es sich dagegen an, Schüsseln mit kaltem Wasser aufzustellen – gerne auch mit Eiswürfeln. Auch hier kühlt der Verdunstungseffekt die Temperatur in der Wohnung herunter.

31.07.2014


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