Bauausgaben steigen auf neues Rekordniveau

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Die Schweizer Bauausgaben sind im Jahr 2013 um 1,8 Prozent auf 63,1 Milliarden Franken gestiegen. Dies geht aus den provisorischen Resultaten der Baustatistik des Bundesamtes für Statistik hervor. Die Bauausgaben haben somit ein neues Rekordniveau erreicht – noch nie wurde in der Schweiz so viel Geld für Bauprojekte ausgegeben wie im vergangenen Jahr.

Neubauten, Bauausgaben, Foto: blumart/fotolia.com
Die Bauausgaben fliessen in der Schweiz vor allem in Neubauten. Foto: blumart/fotolia.com Foto: blumart/fotolia.com

In der Schweiz fliesst immer mehr Geld in Bauprojekte: So stiegen die Bauausgaben im Jahr 2013 auf 63,1 Milliarden Franken und damit auf ein neues Rekordniveau. Seit dem Jahr 2000 sind die Bauausgaben damit kontinuierlich gestiegen. Wie die Baustatistik des Bundesamtes zeigt, wurde im vergangenen Jahr vor allem in Hochbauprojekte investiert – in diesem Segment stiegen die Ausgaben um 3,1 Prozent auf nunmehr 47,3 Milliarden Franken. Im Tiefbau ist dagegen ein leichter Rückgang zu verzeichnen: Die Ausgaben sanken im Vergleich zum Vorjahr um 0,9 Prozent auf 10,6 Milliarden Franken.

Bauausgaben fliessen vor allem in den Neubau

Vor allem in Neubauten wurde im Jahr 2013 verstärkt investiert. Im Vergleich zum Jahr 2012 stiegen die Ausgaben hier um 3,5 Prozent – dagegen stiegen die Bauausgaben für Umbauten und Erweiterungen bestehender Immobilien lediglich um 0,2 Prozent. Private Auftraggeber investierten dabei besonders viel in den Neubau, im Vergleich zum Vorjahr 3,9 Prozent mehr. Unter diese fallen neben Privatpersonen beispielsweise auch Versicherungen und Banken.

Ein Ende des Baubooms ist auch für das Jahr 2014 nicht zu erwarten. Der Arbeitsvorrat, also die geplanten Ausgaben für Bauprojekte, die sich noch im Bau befinden, stieg gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozent.

22.07.2014


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