Energiespartipps für den Haushalt

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Wer seine Haushaltskasse entlasten will, ist gut beraten, auch beim Energieverbrauch zu sparen. Durch den Kauf sparsamer Elektrogeräte und den richtigen Umgang damit lässt sich die Stromrechnung deutlich verschlanken – das schont neben dem Budget auch die Umwelt.

Waschmaschine, Energiespartipps, Foto: krefografie/fotolia.com
Energiespartipps können helfen, beim Waschen Geld zu sparen. Foto: krefografie/fotolia.com Foto: krefografie/fotolia.com

Gerade im Haushalt lässt sich durch ein paar einfache Tricks bei den Stromkosten jede Menge Geld sparen – insbesondere wenn es um Elektrogeräte wie Herd, Kühlschrank oder Waschmaschine begeht.

Energiesparende Geräte kaufen

Energiesparen fängt beim Kauf an. Zur Beurteilung des Energieverbrauchs genügt durch die Energieetikette ein einziger Blick. Der Verbrauch jedes Geräts ist in eine Effizienzklasse von A+++ (sehr energiesparend) bis G (Energieverschwender) eingeteilt. Zwar sind besonders energieeffiziente Geräte meist etwas teurer – diese Kosten sind durch den geringeren Stromverbrauch aber schnell wieder ausgeglichen.

Geräte richtig aufstellen

Was viele nicht wissen: Der Energieverbrauch typischer Elektrogeräte im Haushalt hängt auch davon ab, wo sie stehen. Wird beispielsweise ein Kühlschrank direkt neben einem Geschirrspüler oder Herd platziert, verbraucht er deutlich mehr Strom. Der Grund: Beide Geräte produzieren Wärme. So muss der Kühlschrank deutlich mehr Energie aufwenden. Auch sollte darauf geachtet werden, dass die Lüftungsgitter des Kühlschranks stets frei liegen und nicht direkt an Einrichtungsgegenstände anschließen. So kann die Luft ungestört zirkulieren und ein Wärmestau wird verhindert.

Kühlschrank richtig einstellen und warten

Die Temperatur des Kühlschranks muss dabei nicht weniger als sieben Grad, die des Gefrierschranks nicht weniger als minus 18 Grad Celsius betragen, um Lebensmittel frisch zu halten. Schon bei jeweils zwei Grad mehr verbraucht das Gerät rund zehn Prozent mehr Strom. Gerade bei älteren Geräten sollte auch die Dichtung an der Tür regelmässig überprüft werden. Tipp: Einfach eine eingeschaltete Taschenlampe in den Kühlschrank legen. Ist das Licht von aussen sichtbar, sollte die Dichtung ausgetauscht werden. Auch regelmässiges Abtauen hilft beim Einsparen von Energiekosten. Ein anstehender Urlaub ist dazu die ideale Gelegenheit – wer mehrere Wochen nicht zu Hause ist, ist ohnehin gut beraten, das Gerät auszustecken.

Energiespartipps fürs Kochen und Backen

Auch beim Kochen geht in vielen Haushalten Energie verloren. Es sollten stets die kleinstmöglichen Töpfe und Pfannen benutzt und auf die richtigen Platten gestellt werden. Es gilt die Faustregel, dass die Herdplatte nie grösser sein sollte als der Topf, der auf ihr steht. Rund drei Viertel der Energie lassen sich sparen, wenn man einen Deckel benutzt. Bei den meisten Gerichten ist es zudem nicht schädlich, die Herdplatten frühzeitig auszuschalten. Die Restwärme reicht meist völlig aus, um das Essen zu Ende köcheln zu lassen.

Ähnliches gilt für den Backofen: Dieser kann ruhig schon zehn Minuten vor dem eigentlichen Backende ausgeschaltet werden. Auch hier genügt die Restwärme – zumindest dann, wenn der Ofen nicht ständig geöffnet wird.

Strom sparen beim Waschen und Trocknen

Eine Waschmaschine muss dank moderner Waschmittel meist nicht bei einer Temperatur von 60 Grad laufen – dies ist höchstens bei stark verschmutzter Wäsche notwendig. Niedrigere Temperaturen helfen, Strom zu sparen. Moderne Waschmaschinen bieten darüber hinaus häufig spezielle Energiesparprogramme – die Maschine läuft dann zwar länger, verbraucht dabei aber weniger Energie.

Wer einen Trockner benutzt, sollte darüber hinaus darauf achten, die Wäsche schon in der Waschmaschine bei hoher Drehzahl zu schleudern. Bei modernen Geräten lässt sich die Geschwindigkeit manuell einstellen. Kommt die Wäsche bereits verhältnismässig trocken aus dem Trockner, braucht dieser wiederum weniger Energie.

26.03.2014


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