Tipps zum Schutz vor Einbruch

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Viele Wege führen ins Haus – unverschlossene Türen, offene Fenster oder ungesicherte Lichtschächte. Wenn Schmuck, Bargeld und der neue Flachbildfernseher verschwunden sind und das Haus verwüstet ist, ist das für die Opfer ein großer Schock. Um die Gefahr zu verringern und einen möglichen Einbruch zu verhindern, empfiehlt es sich daher, geeignete Sicherheitsmassnahmen zu ergreifen.

Einbruch, Foto: alphaspirit/fotolia.com
Wenn man einige Sicherheitsmassnahmen ergreift, kann man sein Zuhause besser vor Einbruch schützen. Foto: alphaspirit/fotolia.com Foto: alphaspirit/fotolia.com

Über 35.000 Mal wurde allein im Jahr 2012 in private Haushalte eingebrochen, vermeldet die Schweizer Polizei in ihrer polizeilichen Kriminalstatistik. Besonders Mehrfamilienhäuser sind bei Langfingern beliebt – in diese wurde über 21‘000 Mal eingebrochen. Die belastende Erfahrung können sich Opfer aber ersparen, indem sie einige Vorkehrungen treffen und wichtige Verhaltensregeln einhalten.

Wie Einbrecher in Wohnungen und Häuser eindringen

Zugang zu Wohnungen und Häusern verschaffen sich Langfinger in erster Linie über ungenügend gesicherte Fenster und Türen. Dabei schlagen sie auch Fensterscheiben und Glasfüllungen in Türen ein. Neben ungesicherten Kellerfenstern, Lichtschächten und wenig gesicherten Garagen, dienen insbesondere leicht erreichbare Balkone, Terrassen und Dächer den Einbrechern als Eingang.

Sicherheitstipps für ruhige Nächte und sorglose Tage

Alles abschliessen und zumachen

  • Das effektivste Mittel gegen Einbrecher sind geschlossene Türen und Fenster. Mieter und Eigentümer sollten dabei auch auf Balkon-, Terrassen-, Garagen-, Estrich- und Kellertüren achten. Schwachstellen bei Einfamilienhäusern sind vor allem die Eingangstüren und die leicht erreichbaren Parterrefenster sowie Sitzplatztüren.
  • Gitterroste der Lichtschächte sollten gegen einfaches Anheben gesichert sein. Im Internet oder beim Baumarkt gibt es Stahlbügel, Ketten oder Abdeckplatten zur Gitterrostsicherungen zu kaufen.
  • Die Verbindungstüre der Garage zum Haus sollte dem gleichen Sicherheitsstandard entsprechen wie die Haustüre.

Bei Abwesenheit Anwesenheit vortäuschen

  • Wenn für längere Zeit niemand Zuhause ist, sollten Nachbarn über die Abwesenheit informiert werden.
  • Ein überfüllter Briefkasten oder eine Mitteilung auf dem Telefonbeantworter sind hilfreiche Hinweise für Langfinger. Den Briefkasten also lieber von den Nachbarn oder Freunden regelmäßig leeren lassen. Und in der Nachricht auf dem Telefonbeantworter nicht erwähnen, dass man gerade im Urlaub ist.
  • Das Auto kann man auf dem Vorplatz parkieren oder jemandem den Parkplatz für die Zeit der Abwesenheit überlassen.
  • Heruntergelassene Rolläden zeugen  von Abwesenheit. Ein normaler Rollladen ist ein Sichtschutz, kein Einbruchschutz.
  • Schlüssel sollten weder unter dem Blumentopf, einem Stein noch dem Teppichvorleger hinterlegt werden.
  • Anwesenheit kann aber auch mit einer Zeitschaltuhr vorgetäuscht werden. So können abwechselnd verschiedene Räume beleuchtet, oder Radio, Fernseher oder Stereoanlage aktiviert werden.

Wertsachen

  • Bargeld, Schmuck oder Wertpapiere sollten nie in tragbaren Kassetten aufbewahrt werden, sondern in einem Wertschutzschrank, der in der Wand oder im Fussboden verankert ist.
  • Wertsachen kann man auch direkt in ein Schliessfach bei der Bank einsperren lassen.

17.03.2014


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